Offizielle BaFin-Bestätigung: Neue Standards für das Videoidentifizierungsverfahren werden erarbeitet und sollen zu Jahresbeginn 2017 veröffentlich werden

 

19. Oktober 2016

Klare Ansage für die Finanzbranche: Das BaFin-Rundschreiben 4/2016 ist außer Kraft und soll durch ein neues Rundschreiben zu Jahresbeginn 2017 mit „adäquaten und praxistauglichen Sicherheitsanforderungen an das Videoidentifizierungsverfahren“ ersetzt werden, veröffentlicht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Meldung auf Ihrer Seite.

Aussetzung des Rundschreibens

Per 11. Juli 2016 ist das BaFin-Rundschreiben 4/2016 mit neuen Anforderungen an das Videoidentifizierungsverfahren bis zum Jahresende 2016 außer Kraft gesetzt. Dadurch soll vermieden werden, dass eine mehrmalige Anpassung an einen neuen Standard in einer sehr kurzen Zeit erfolgen muss.

Neues Rundschreiben und Übergangsfristen

Anstelle des Rundschreibens 4/2016 gelten die Anforderungen aus dem alten Rundschreiben vom Januar 2014. Dieses soll zum Jahresbeginn 2017 durch ein neu aufgesetztes Schreiben der BaFin, mit adäquaten und praxistauglichen Sicherheitsanforderungen, ersetzt werden.

Hierzu werden aktuell die Sicherheitsanforderungen durch BMI und BMF, unter Beteiligung der Videolegitimierungsanbieter, erarbeitet. WebID trägt in dieser Runde maßgeblich zu einer nachhaltigen und guten Regelung für alle Inhalte des Schreibens bei.

In Zusammenhang mit den kommenden, neuen Anforderungen sollen angemessene Übergangsfristen für die Umsetzung eingeräumt werden, bis in das zweite Quartal 2017.

 

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